Dr. Rolf Koschorrek, MdB, zur anstehenden Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes: “In dem jetzt dem Bundestag vorliegenden Bericht ist ausgeführt, wie die Struktur der Verwaltung nach den Vorarbeiten des Verkehrsministeriums verschlankt werden soll. Am Mittwoch dieser Woche (27.6.) wird darüber im Haushaltsausschuss und im Verkehrsausschuss kritisch beraten. Das Ergebnis dieser maßgeblichen parlamentarischen Beratungen ist abzuwarten. Bisher liegt lediglich ein Vorschlag aus dem Ministerium vor. Es sind noch keine Entscheidungen gefallen.
Zusammen mit meinen Kollegen aus unserer CDU-Landesgruppe in Berlin setze ich mich in der Beratung mit allem Nachdruck dafür ein, dass die Schleswig-Holsteinischen Belange und Interessen gesichert sind. Dabei geht es mir persönlich auch insbesondere darum, dass die Zuständigkeit für den NOK bei uns in Brunsbüttel bleibt und nicht nach Cuxhaven geht. Es ergibt keinen Sinn und ist absolut nicht nachvollziehbar, wenn die Kompetenzen für den NOK von Brunsbüttel auf die andere Seite der Elbmündung verlagert werden sollen. Die bewährten regionalen Zuständigkeiten müssen unmittelbar vor Ort bleiben, wo man die Gegebenheiten und Probleme kennt, auf Erfahrungen bauen kann und am besten weiß, wie man die Anforderungen an der meist befahrenen Wasserstraße der Welt am besten zu managt.”
